Wegbereiter der modernen Pädagogik

Pestalozzi? Wer war das gleich? Am 17. Februar jährt sich der Todestag von Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) zum 182. Mal, doch sind die Ideen und Methoden des Schweizer Volksbildners keineswegs ein alter Hut. Bei der als Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden bei der Pisa-Studie höchst aktuellen Forderung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, das Sitzenbleiben in Deutschland abzuschaffen, könnte Pestalozzi Pate gestanden haben. Auch ihm kam es darauf an, den einzelnen Schüler intensiv zu fördern, sobald Defizite sichtbar werden und die Kinder persönlich anzusprechen. Grund genug, sich Pestalozzi einmal näher anzusehen.

Ohne Johann Heinrich Pestalozzi wäre die Pädagogik, wie wir sie heute kennen, nicht denkbar. Er war der Schöpfer der modernen Volksschule. Der Schweizer Pädagoge propagierte – ganz im Sinne der Aufklärung – die Idee der Bildung für alle, auch für Kinder aus den armen Schichten. Erstmals zeigte er Wege auf, wie Kinder verschiedenen Geschlechts sowie unterschiedlicher sozialer, religiöser und nationaler Herkunft gemeinsam erzogen werden konnten. Damit sollte jeder seiner Rolle als am Staatswesen tätig mitwirkender Bürger gerecht werden können.

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