Schon in ihrer Schulzeit interessierte Maria Montessori sich für Naturwissenschaften und besuchte daher – gegen den Widerstand ihres konservativen Vaters – eine technische Oberschule. Nach dem Abitur versuchte sie, Medizin zu studieren. An Hochschulen zu studieren, war für Frauen in Italien generell seit 1875 möglich. Doch sie wurde von der Hochschule abgelehnt, da das Medizinstudium Männern vorbehalten war. Darum studierte sie an der Universität Rom von 1890 bis 1892 zunächst Naturwissenschaften. Nach ihrem ersten Hochschulabschluss gelang es ihr schließlich doch, sich in Medizin einzuschreiben. 1896 promovierte sie an der Universität Rom als erste Frau Italiens.

Montessori-Pädagogik versteht Erziehung als Hilfe zum Leben. Die von der italienischen Ärztin Maria Montessori (1870-1952) begründete Pädagogik möchte den Kindern bei ihrem inneren Aufbau und der Verwirklichung ihrer Entwicklung helfen. Sie ermöglicht jedem einzelnen Kind, nach seinen inneren Leitlinien frei heran zu wachsen.

Grundprinzipien
Achte das Kind in seiner Persönlichkeit und sieh es als ganzen, vollwertigen Menschen.

   1. Hilf dem Kind selbständig zu denken und zu handeln, gib ihm Raum für freie Entscheidungen.
   2. Jedes Kind ist einzigartig – mit eigenem Entwicklungstempo und Rhythmus.
   3. Es will nicht irgend etwas lernen, sondern zu einer bestimmten Zeit etwas ganz Bestimmtes (sensible Phasen).
   4. Hilf dem Kind, Schwierigkeiten zu überwinden, statt ihnen auszuweichen.

Methoden der Montessori-Pädagogik:

   1. Umfangreiches Montessori-Material ermöglicht individuelle Lernprozesse und befriedigt die Bedürfnisse   jedes Kindes nach handelnder Bewegung, ruhiger Aktivität und Konzentration
   2. Freiarbeit mit dem Montessori-Material in vorbereiteter Umgebung
   3. Durch das Arbeiten mit dem Montessori-Material kontrolliert sich das Kind selbst. Die Lehrkraft greift nur falls unbedingt notwendig ein.
   4. Soziales Lernen durch Jahrgangsmischung

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